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ADAC & Stiftung Warentest: Kindersitze Test 2009

29 Mai 2009 No Comment

Zusammen haben ADAC und Stiftung Warentest 22 Kindersitze aus dem Jahr 2009 getestet. Insgesamt wurden vier Kindersitze mit der Note „mangelhaft“ bewertet. Der Kindersitz „Alpin Daisy“, fiel beim Seitencrash durch, drei Kandidaten boten beim Frontal-Crash nicht genug Sicherheit.

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Der „Emmaljunga First Class 0+ mit Base (Isofix)“, der „IWH Babymax Isofix+Basis“ sowie der „IWH Megamax Isofix+Basis“ sind deshalb mit „mangelhaft“ bewertet worden. Bei diesen Kindersitzen ging entweder der Sitz zu Bruch oder der Gurt des Kindersitzes riss aus und die Messpuppe schleuderte während des Tests durch das Fahrzeug. Auffällig ist bei den drei genannten Sitzen, dass es sich um sogenannte Isofix-Kindersitze handelt. Isofix-Befestigungen gelten in der Regel als besonders praktisch und sicher.

Strenge Sicherheits-Kriterien im Test

Beim Frontal-Crash legt der ADAC strengere Maßstäbe an, als es die gesetzlichen Mindestanforderungen vorschreiben. Der ADAC orientiert sich dabei an Belastungen, wie sie bei realen Unfällen vorkommen. Aus diesem Grund wird gemäß Euro NCAP-Norm mit Tempo 64 gecrasht. Ein Versagen beim Frontal- oder Seitenaufprall kann nicht durch gutes Abschneiden in anderen Kriterien ausgeglichen werden. Die aktuellen Testergebnisse der Kindersitze beziehen sich auf die Hauptkriterien Sicherheit, Bedienung, Komfort und Gebrauchseigenschaften.

Seitenaufprallschutz ist derzeit für die gesetzliche Zulassung von Kindersitzen noch nicht verpflichtend. Der ADAC führt diesen Test dennoch durch, weil Kinder bei seitlichen Kollisionen besonders gefährdet sind. Muss dann noch wie beim Modell „Alpin Daisy“ für größere Kinder die Rückenstütze abgenommen werden, besteht überhaupt kein seitlicher Aufprallschutz mehr. Ein Kindersitz muss aber immer einen Seitenaufprallschutz bieten, denn sogar wenn das Auto mit einem seitlichen Kopf-Airbag ausgestattet ist, kann das Kind darunter hindurchtauchen. Deshalb erhielt dieser Sitz vom ADAC auch die Wertung „mangelhaft“.

Kindersitze richtig benutzen

Dennoch gibt es in allen Klassen Kindersitze, die mit „gut“ oder „befriedigend“ getestet wurden. Aber: Die beste Sicherung eines Fahrzeugs nützt nichts, wenn Kinder zum Beispiel einen Schulranzen auf dem Rücken haben. Weil sich bei einem Frontalaufprall mit 64 km/h das Gewicht eines Schulranzens um das 40-fache erhöht, lasten dann 200 Kilogramm auf dem Rücken des Kindes. Ein Schulranzen erhöht das Verletzungsrisiko sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall erheblich.

Der ADAC Test Kindersitze 2009 im Überlick

ADAC Test Kindersitze 2009

ADAC Test Kindersitze 2009

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