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Audi A6 im Test: sportlicher und bequemer Langstreckenfreund

2 März 2009 3 Comments

audi_a6_front(mho) Ein Erfolgstyp wird noch stärker: Audi wertet die Oberklasse-Baureihe A6 weiter auf. Kraftvolle Motoren ergänzen das Programm, innovative Technologien reduzieren den Verbrauch um rund 15 Prozent über die Antriebspalette hinweg. Ein verfeinertes Fahrwerk und neue Hightech-Assistenzsysteme verleihen dem Fahren noch mehr Souveränität, das Bediensystem MMI präsentiert sich in einer neuen, noch leistungsfähigeren Generation. Die weiter verbesserte Audi A6-Baureihe mit Limousine, Avant, A6 allroad quattro und S6 ist seid Mitte Oktober 2008 auf den deutschen Markt.



Das Design hat jetzt eine Reihe ausdrucksstarker Akzente hinzu gewonnen. Der Singleframe, die Stoßfänger, die Lufteinlässe und die Nebelscheinwerfer wurden neu gezeichnet. In den Scheinwerfern sind Tagfahrleuchten integriert, bei der optionalen Xenon plus-Technik bilden sie ein horizontales Leuchtdioden-Band. Zum optionalen adaptive light gehört jetzt auch ein Abbiegelicht. Zusammen mit Xenon plus liefert Audi auf Wunsch auch eine Funktion, die das Fernlicht selbsttätig an- und ausschaltet.

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Die Seitenansicht des A6 wartet mit feinen Leisten im unteren Bereich der Flanken, mit LED-Blinkern in den Außenspiegelgehäusen und mit kraftvollen Leichtmetallrädern auf. Die großzügigen Abmessungen blieben nahezu unverändert – die Limousine ist 4,93 Meter lang, 1,86 Meter breit und 1,46 Meter hoch. Am Heck schärfen eine dezente Kante auf dem Gepäckraumdeckel (beim Avant an der Dachkante), eine Chromleiste auf dem Stoßfänger, ein breiter Diffusor und gerade verlaufende Auspuffendrohre das Bild. Bei der Limousine sind die Rückleuchten neu gezeichnet; flach und breit gehalten, laufen sie nach innen spitz zu. In den Leuchten sorgen Leuchtdioden für optimale Lichtausbeute.

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Wohlfühl-Lounge: Der A6-Innenraum

Das geräumige Interieur des A6 mit seiner eleganten Linienführung und der perfekten Verarbeitungsqualität ist eine Wohlfühl-Lounge sowohl für Männer wie auch Frauen. Mit einer weicheren Polsterung bieten die Rücksitze jetzt noch besseren Komfort, ihre L-förmigen Kopfstützen lassen sich tief versenken und setzen schicke Design-Akzente. Optional liefert Audi zwei besonders bequeme, mit Leder bezogene Einzelsitze. Ein Bündel aufwändiger Detailmaßnahmen senkt das ohnehin niedrige Geräuschniveau noch einmal signifikant ab.

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Auch der Cockpitbereich trägt vornehmen Schliff. Das Kombiinstrument erhielt eine feinere Grafik, ein neuer Rahmen hebt den Bordmonitor stärker hervor. Zahlreiche dezente Aluminium- und Chromspangen, auch auf dem Lenkrad, unterstreichen die gepflegte Atmosphäre. Die neuen Dekoreinlagen sind aus Aluminium Radial, optional auch in Aluminium Trigon oder in naturnahem, offenporigem Holz. Für die Oberflächen stehen die neuen Farben Leinenbeige und Lichtgrau zur Wahl.



Alle Farben und Materialien sind harmonisch aufeinander abgestimmt. Die Normalsitze sind mit einem neuen Stoff bezogen, bei den Sportsitzen sind optional Lederbezüge Valcona auch in zwei Farben erhältlich. Weiche Armauflagen in den Türen bieten noch mehr Komfort. Das integrale Kopfstützen­system reduziert das Risiko eines Schleudertraumas bei einem Heckaufprall.

Stark und effizient: Die zehn Motoren

Zu den großen Stärken des Siegertyps A6 zählt das breit aufgefächerte Aggregate­programm. Fünf Benziner und vier Diesel mit vier, sechs und acht Zylindern stehen zur Wahl, als Direkteinspritzer nutzen sie die hochmodernen Technologien FSI, TFSI und TDI. Die Motoren legten durch intensiven Feinschliff an Kraft und Effizienz zu – über die Modellpalette hinweg sanken die Verbrauchswerte um etwa 15 Prozent. Die Kräfte werden über eine Handschaltung, die komfortable tiptronic oder die stufenlose multitronic auf die vorderen oder auf alle vier Räder übertragen.

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Zum souveränen Fahren mit dem A6 tragen auch neue Assistenzsysteme bei – der Audi side assist unterstützt den Fahrer ab 30 km/h Geschwindigkeit beim Wechseln der Spur. Seine Radarsensoren erkennen nachfolgende Fahrzeuge auf etwa 50 Meter Entfernung; falls ein Spurwechsel kritisch werden könnte, leuchtet eine gelbe LED im Außenspiegel auf. Der Audi lane assist, der beim Halten der Spur hilft, die Radar gestützte adaptive cruise control, die den A6 am Tempo des Vordermanns ausrichtet und vor möglichen Auffahrunfällen warnt, sowie das Audi parking system advanced mit Rückfahrkamera sind weitere Hightech-Assistenzsysteme.

Das Audi-Bediensystem MMI setzt seit seinem Debüt 2002 den Maßstab für die perfekte Integration zahlreicher Funktionen. Im A6 präsentiert es sich in einer neuen Generation. Der Grundaufbau mit dem zentralen Bedienknopf und den großen Tasten für die Funktionsbereiche blieben nahezu unverändert. Jedoch ist in den zentralen Bedienknopf eine Kappe integriert, die sich wie ein Joystick bedienen lässt – so wird die Navigation auf dem Monitor noch schneller und einfacher.

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Fazit

Unter dem Gesichtspunkt der Familientauglichkeit spricht viel für ein wenig gegen den A6. Für eine 4-köpfige Familie bietet der Audi A6 „super Platzverhältnisse und riesigen Kofferraum, der für jede Gelegenheit aussreichend ist“  und ist im Vergleich zu anderen Familienautos „innen viel leiser und das bessere Langstreckenauto“. 
Beim Thema „Raumangebot“ ist vor allem hervozuheben, dass im Vergleich zu den kleineren Mittelklassewagen (z.B. beim A4) die Eltern beim A6 „keine Tritte ins Kreuz mehr“ zu dulden haben. Große Kinderwagen gehen beim A6 Avant „auf lang“ in den Kofferraum und schaffen so nebenan Platz für weiteres Gepäck, was den Vorteil hat, dass der Kinderwagen leichter herausgezogen werden kann.

Nachteilig im Vergleich zu anderen Familienautos sind u.a. die recht hohen Fensterkanten und niedrigen Sitzposition der Kinder, die somit von draußen nicht viel mitbekommen. Die Ablageflächen sind doch sehr dürftig. Zitat eines Vaters: „Ich kann nicht mal eine 1 l Wasserflasche vernünftig hinstellen“, das „Handschuhfach“ verdient seinen Namen zurecht (innen Wechsler und DVD-Laufwerk).

Kann man in anderen Großraumlimousinen zwischen zwei Kindersitze in den Isofixhaltern in der Mitte  noch den Neffen oder die Oma mitnehmen,  geht im A6 leider nicht weil die Sitzbefestigungen zu weit zur Mitte angebracht sind.

Als Familienauto empfielt sich der Audi A6 somit bei 1-2 Kindern bei „leichtem Gepäck“ und bei längeren Strecken, die damit bequem und leise zurückgelegt werden.



3 Comments »

  • Impartial said:

    Das kann doch wirklich nur ein Witz sein!

    Welche normal verdienende Familie kann sich denn heutzutage einen Audi Q7, A6 oder Land Rover Discovery kaufen? Solche Fahrzeuge sind, ebenso wie die großen Limousinen Kombis und SUV von Mercedes und BMW längst in Preisklassen entschwunden, in denen nur noch Leute mit mindestens sechsstelligen Familieneinkommen über die Anschaffung und den Unterhalt solcher Fahrzeuge nachdenken müssen.

    Konzentrieren Sie sich doch mal auf tatsächlich für normale Familien erschwingliche Fahrzeuge statt auf irgendwelche Millionärsspielzeuge.

  • Audi A6 Fahrer said:

    Ich finde es nicht so abwegig, dass man sich als „Normalverdiener“ einen Audi A6 kaufen kann! Schließlich gibt es ja nicht nur Neuwagen, sondern auch Gebrauchte, die nur einen Bruchteil des Neupreises kosten! Außerdem gibt es durchaus erschwingliche Leasingverträge, wenn man wirklich etwas Neues möchte!

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